SC Fürstenfeldbruck Philosophie


Der Traditionsverein SC Fürstenfeldbruck wurde 1919 im gleichnamigen Ort in Oberbayern als Fußballclub gegründet. Bei seiner Neuformation nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgte die Umbenennung in Sportclub Fürstenfeldbruck. Insgesamt 11 Jahre lang spielten die "Brucker" drittklassig und erreichten in der Liga gute Platzierungen. Zwei Mal in der bewegten Vereinsgeschichte konnten die Fürstenfeldbrucker den Titel "Bayerischer Hallenmeister" erringen.

Wahrnehmung in der breiteren Öffentlichkeit verschaffte sich der SC Fürstenfeldbruck erstmals 1970

Damals stieg die Mannschaft in die Landesliga Bayern-Süd auf, die viertklassig war. Danach ging es - nur ein Jahr später - direkt in die Bayernliga. In den Jahren 1971 bis 1977, 1980 bis 1982 und 1985 bis 1988 spielten die "Brucker" drittklassig und errangen dabei immer wieder bemerkenswerte Platzierungen. In den 11 Jahren der Drittklassigkeit gelang das vor allem jeweils unmittelbar nach dem erfolgten Aufstieg. So wurden sie bei ihrem Debüt in der Bayernliga Sechster der Tabelle und in der Saison 1980/81 konnten sie einen ausgezeichneten dritten Platz feiern. In diesem Erfolgsjahr glückte dem SC Fürstenfeldbruck aber noch mehr. Die Mannschaft des SCF erreichte die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals. In dieser schied sie mit einem 1: 4 gegen die Bundesligamannschaft Eintracht Braunschweig aus. In den Saisonen 1983/84 und 1998/99 wurde der SCF jeweils Bayerischer Hallenmeister.

In seiner erfolgreichsten Zeit hatte der SC Fürstenfeldbruck mehr als 1000 Mitglieder.

Um die 2000 Fans kamen damals regelmäßig in das Stadion, um ihre Mannschaft spielen zu sehen. In der Pucher Straße gastierten Ligagrößen wie der TSV 1860 München, Schalke 04, Borussia Mönchengladbach und der FC Bayern und begeisterten die Zuseher. Zu den bekanntesten Spielern des SCF zählen Wilhelm Bierofka, Rainer Scholz, Georg Damjanoff, Thomas Miller, Koray Altinay, Georg Metzger und Thorsten Schulz. Nachdem sich der SC Fürstenfeldbruck noch einige Jahre in der fünften bzw. sechsten Leistungsstufe behaupten konnte, spielt er seit 2013 in der Kreisliga 2.

Der SC Fürstenfeldbruck definiert sich aber nicht nur über seine sportlichen Leistungen in der Vergangenheit und Gegenwart. Menschliche Werte wie Solidarität, Toleranz und Zusammenhalt sind dem Verein wichtig und werden aktiv gelebt. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung haben beim SCF keinen Platz und werden entschieden bekämpft.
Der Verein setzt sich darüber hinaus auch für sozial schwache Menschen ein und ist für sein gesellschaftliches Engagement bekannt. Gastfreundschaft wird bei den "Bruckern" großgeschrieben. So ist es dem Verein wichtig, dass Begegnungen zwischen Fans konkurrierender Mannschaften friedlich ablaufen und das Ziel, einen fairen Wettkampf auszutragen, im Vordergrund steht.
Die Förderung des Nachwuchses ist dem SC Fürstenfeldbruck ebenfalls ein großes Anliegen. So sollen den Kindern und Jugendlichen nicht nur sportliche Fertigkeiten sondern auch das Leben eines sozialen Miteinanders beigebracht werden. Mitgliedsbeiträge der Vereinsmitglieder werden zu diesem Zweck jedes Jahr zur Gänze in der Nachwuchsförderung eingesetzt. Darüber hinaus nimmt der SCF aktiv am Talentförderprogamm des DFB teil, sodass ambitionierte und begabte Spieler die Möglichkeit haben, entdeckt und entsprechend betreut zu werden.
Aus diesem Grund würde sich der SC Fürstenfeldbruck freuen, Dich als Fan für eine Mitgliedschaft bei Deinem Herzensverein begeistern zu können. Sei dabei uns lebe das Motto "Gemeinsam sind wir der SCF!"
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